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Tagebuch eines Griesgrams 4 - 06.02.2019


Die folgenden Tage wurden zu einem gewohnten Ablauf. Ich durfte mit dem hübschen Hundemädchen in der Wiese laufen und wurde ignoriert. Ich knurrte beim rein und rauslassen, aber es ging keiner drauf ein...

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Es roch überhaupt nicht nach Angst. Sie beachteten mich einfach gar nicht. 

Ich fand es die ersten Tage durchaus notwendig, die Menschenweibchen immer wieder zu verwarnen, mich bloß nicht anzufassen...
Nachdem ich merkte, dass sie nichts von mir forderten, ließ ich es sein.
Mein Leben wurde richtig interessant. Zuhause war mir manchmal langweilig, aber hier gab es immer etwas zu sehen und ich lernte noch andere Hundedamen kennen. 

Sogar der schwarze Rüde war mir nicht unsympathisch.
Gestern ist eines der Menschenweibchen mit ihm in der Wiese gewesen. Sie hat immer etwas geworfen und der Schwarze ist hinterhergerannt.
Sowas kenne ich gar nicht.
Offenbar hatten sie Spaß. Sie kam dann zu mir und gab mir ein Stück Wurst. Das war sehr lecker.
Anschließend hat sie die Wurst geworfen und meine Freundin lief sofort los und fraß sie auf.
Ich habe mich gar nicht bewegt, weil mir nicht ganz klar war, warum sie mir die Wurst nicht direkt gibt.
Herrchen hat mich immer bellen lassen, wenn ich etwas haben wollte und das tat ich dann auch.
Dann hat sie die Wurst in mein Maul geworfen. Das hat mir sehr gefallen. Mittlerweile rufen die Menschen mich immer und wenn ich komme, geben sie mir etwas Leckeres.
Langsam fühle ich mich gar nicht so unwohl in meiner neuen Unterkunft. 

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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