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Sammy
Sammy
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Steckbrief

Name:
Sammy
Geburtsdatum:
13. 09. 2007
Geschlecht:
männlich
Geimpft:
Ja
Gechipt:
Ja
Kastriert:
Ja
Verträglichkeit Kinder:
ab 0 Jahren
Verträglichkeit Rüden:
bedingt
Verträglichkeit Hündinnen:
Ja
Verträglichkeit Katzen:
Nein
 

Kurzbeschreibung

Einschlafen dürfen,wenn der Körper nicht mehr die Kraft zum Leben hat, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle R.I.P. Sammy (02.12.2019)

Informationen

02.12.2019

Unser Sammy hat uns heute verlassen müssen. Die letzten Wochen waren ein gesundheitliches Auf und Ab. Mal ging es ihm furchtbar schlecht, dann wieder hat er sich berappelt und die Nachbarshündin mutig angepöbelt. 
Heute konnte er nicht mehr aufstehen, hat kaum Luft bekommen. Sammy wollte gehen, wollte keine Schmerzen mehr haben. Der Tierarzt hat ihn sanft einschlafen lassen. Danke an Jessica und ihre Familie, dass Sammy auch einer der Hunde sein durfte um den sich gekümmert wurde, der im Leben geliebt wurde und behütet in euren Armen einschlafen durfte.

Ich war einmal ein Tierheimhund 
der das Glück hatte adoptiert zu werden.
Lange Zeit war alles in Ordnung in meinem Daheim,
dann aber starb mein Mensch 
und alles wurde anders.
Die Zeit für mich war knapp bemessen, 
ich war einsam.
Mein Frauchen hat versucht mir wieder ein gutes Daheim zu suchen, 
aber die "richtigen" Menschen für mich gab es nicht.

Ich war den Menschen wohl zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt.
Hatte meine Zeit hinter mir, taugte nicht mehr für toben und Spiel mit dem Ball.
Ich war ein alter Rüde, krank vor Schmerz und mit vielen "Zipperlein"
Es schien mir dass es niemanden mehr geben würde für mein Herz.

Als ich schon den Glauben verlor,
sah Jessica mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Sie sah durch das Grau und mein Alter hindurch
und sagte mir, dass für mich die Sonne wieder scheinen werde
Sie nahm mich in ihrem Daheim auf, 
gab mir einen neuen Platz zum leben,
Meinen müden Kopf durfte ich betten wo ich wollte,
keiner forderte- ich durfte ganz in Ruhe und in meinem Tempo im neuen Daheim ankommen
Wir schmusten und spielten ein wenig
und "sie" sprach immer lieb mit mir.
Viele Tierarztbesuche hat sie mich durchstehen lassen-
auch wenn es dort oft sehr weh tat, sie war immer bei mir und für immer für mich da.

Ich versprach heimlich ihr all die Liebe zurück zu geben, während meines gesamten restlichen Lebens.
Wir hatten leider nur noch wenige Wochen bis für mich der Abschied kam.
Pflegefrauchen ich weiß dass dein Herz um mich trauert.
Ich sehe dich weinen...
Trauere nicht- 
ich bin bei den anderen...
Bei denen die ebenfalls am Ende waren bevor du sie aufgenommen hast.
Bei denen die ebenfalls Gnadenhund der DSH-Nothilfe waren
und die letzte Zeit ihres Lebens ebenso geliebt wurden wie ich.
Wir alle werden stolz reden-
von den Menschen die uns noch einmal haben glauben lassen
und uns ein Stück ihrer Herzen geschenkt haben.

15.09.2019

Vor ein paar Tagen berichtete Jessica von Sammy:

Wie ihr wisst, bin ich vor ein paar Wochen in mein Für-Immer-Zuhause gezogen, Meine Güte, war das alles aufregend, aber ich erzähle einfach mal der Reihe nach:
Kaum war ich angekommen, musste ich schon nach den ersten eineinhalb Wochen zum Tierarzt. Mein Personal hat beim Ohren reinigen entdeckt, dass über der Schläfe (hinter dem Ohr) ein Loch war, das mit Eiter gefüllt ist. Beim Tierarzt angekommen, hatte ich richtig Angst. Der ganze Körper bebte. Der Arzt hat dann den Rand sauber geschnitten, die offene Stelle gespült und geklammert. Ich war ja so bedient...
Reichte noch nicht, dass ich momentan sprichwörtlich *die Schnauze voll hatte* -  nein dazu kommt auch noch, dass ich seit meiner Ankunft so ein richtiges Nervenbündel war. Ich konnte 20 Stunden am Tag auf meinen Pfoten durch die Gegend latschen und hecheln wie verrückt.
Daher mein Besuch beim Tierarzt eine Woche später zur Blutabnahme, wo sich dann glücklicherweise die Übeltäter für meine Hibbelfott (Nervosität) herausstellten:
 - entzündete Bauchspeicheldrüse
- leicht erhöhte Leberwerte
- Niereninsuffizienz
Dementsprechend bekam ich auf einmal ganz anderes Futter, welches ich Anfangs mit Freude gefressen habe... jedoch hat sich mein Personal zu früh gefreut. Nach 3 Tagen habe ich das Fressen wieder eingestellt weil mich sehr starke Bauchschmerzen plagten.
Mir war so schlecht und mein Magen-Darm-Trakt hat rebelliert, also wurde ich wieder zum Tierarzt gezerrt.
Die Odyssee nahm ihren Lauf. Für eineinhalb Wochen musste ich mir jeden 2. Tag Spritzen abholen.
Vorläufiges Ende der Geschicht': Mit Spezialfutter, Antibiotikum und Enzymen bin ich seit 3 Tagen stabil.
Aber eins kann ich euch sagen; dieses Spektakel hat mich, den alten Herren, satte 7 Kilo Verlust gekostet. Ich sehe bald aus wie ein Mädchen und kann nun zusehen, wie ich wieder zu meiner männlichen Figur komme...

Aktuell am 14.09.2019

Sammy musste wieder zum Tierarzt :-(
Das rechte Auge setzt immer blutiges Sekret ab, er hat 2 Warzenam Augenlid und seine Ohren quälen ihn auch schon wieder- trotz täglichem säubern und behandeln.
Von einer Augen OP rät die Tierärztin definitiv ab.
Es müsste ein Keil aus dem Augenlied raus geschnitten werden, da die Warzen nicht, wie normalerweise, an einem Faden hängen.
Nach einer OP bildet sich Narbengewebe das hinterher noch mehr scheuern könnte.
So hat er nur eine Cortison Salbe bekommen.
Die Ohren sind mal wieder eine Katastrophe wir müssen jetzt jeden Tag spülen und hinterher Salbe rein machen. Das rechte Ohr schlimmer als das linke. In der Tiefe vom rechten Ohr, vor dem Gehörgang, sitzt alles zu.
Sammy ist derzeit unsere ärmste Socke unter den Gnadenhunden.
Wir hoffen von ♥ dass es Sammy irgendwann wieder richtig gut geht und er seine "alten Tage" ohne Schmerzen geniessen kann

01.08.2019

Eigentlich sollte Sammy seinem neuen Tierarzt erst vorgestellt werden wenn er vom Kopf und vom Herzen bei Jessi und Frida angekommen ist. Sein Gangbild ist nicht so gut und er hat recht arge Probleme beim aufstehen.
Eigentlich kommt aber manchmal schneller...
Da seine Ohren massiv entzündet waren wollte Jessi diese reinigen und behandeln.
Ohrnah, aber von Fell verdeckt, hat sie dabei eine arg vereiterte Stelle gefunden.
Gemeinsam beschlossen wir das sein Arztbesuch vorgezogen werden muss.
Sammy war ziemlich tapfer:
die Verletzung besteht schon über einen längeren Zeitraum, die Wundränder mussten per Skalpell begradigt werden, die Wunde wurde mehrfach gespült, dann geklammert.
Nun bekommt unser tapferer Bub erst einmal Schmerzmittel und Antibiotika.

25.07.2019

Seit gestern, dem 24.07.2019, ist Sammy neuer DSH-Nothilfe Gnadenhund.
Sammy`s Herrchen ist vor einiger Zeit verstorben und Sammy war in ein paar "neuen Daheim`s" untergebracht.
Trotz aller Auswahl- Bemühungen Seitens der nächsten Angehörigen hat kein neues Daheim dem verunsicherten Bubi die Chance gegeben anzukommen.
Im letzten Daheim war er ca zwei Wochen, mochte aber die vorhandenen Katzen gern frühstücken.
DSHN Teammitglied und Gnadenpflegestelle Jessi hat wieder einmal nicht nein sagen können :-) => danke dir von ♥
Leicht wird es erst einmal nicht, seit gestern hatten Frida und Sammy zweimal eine deftige Beisserei.
Frida ist eine sehr soziale Hündin, aber sie lässt sich nicht die sprichwörtliche Butter vom Brot nehmen. Sie ist Gnadenhunderprobt und weiß genau was sie tun muss.
Da Sammy im Moment noch recht unsicher ist, er aber gern ein wenig bestimmen wollte- hat Frida ihn "in den Senkel gestellt".
Beide sind nicht nachtragend und beide können gut miteinander umgehen.
Frida wird Sammy beibringen wie er sich zu benehmen hat und wie alle Gnadenhunde vor ihm, wird Sammy das auch lernen.
Erst einmal darf er jetzt in Ruhe ankommen, den Benimmkurs wird Frida nach und nach mit ihm absolvieren :-)
Sammy hat Probleme beim aufstehen, in den nächsten Tagen wird er erst einmal beim Tierarzt vorgestellt.
Mal schauen was unser neuer Bubi hat und wie wir ihm helfen können.

Jessi`s erster kleiner Bericht:
Gestern war wieder ein aufregender Tag für Frida, Gnadenhund Sammy ist bei uns eingezogen. Als erstes haben wir uns auf neutralem Boden getroffen. Da konnte man schon nach kurzer Zeit sagen, jetzt können wir nach Hause fahren. Dort angekommen hat Sammy erstmal alles untersucht und geschaut wie weit er bei Frida gehen kann. Das wurde dann kuz geklärt und alle waren wieder glücklich. Zum Abend hin lagen beide entspannt im Haus. Die Nacht war super, morgens musste ich ihn zwar zum Gassi gehen überreden, aber dann kam Sammy auch mit. Alles in allem ist Sammy sehr entspannt und von Frida angetan.

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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