Deutscher Schäferhund Nothilfe_e_V
Hunde der
Deutscher Schäferhund Nothilfe
Zuhause gesucht
In Dauerpflege

Vermittlung

Vermittlungsmodalitäten

DSH-Nothilfe als Vermittlungsportal
Bei der DSH-Nothilfe sind Hunde verschiedener Vereine, Tierschutz-Initiativen und von Privatpersonen eingestellt.
Diese sind für die Vermittlung ihrer Tiere in Eigenverantwortung oder in Zusammenarbeit mit Vereinen selbst zuständig.
Bitte wenden sie sich an die angegebene Kontaktadresse.

Vermittlung
Wenn Sie ernsthaftes Interesse an einem Hund haben, nehmen Sie bitte mit der angegebenen Person Kontakt auf. In der Regel werden Sie nun um eine Selbstauskunft gebeten, um sich ein Bild von Ihnen und den zukünftigen Lebensumständen des Hundes machen zu können. Schließlich sollen die Tiere nur in gute Hände gelangen.
Auch Sie sollten Gelegenheit erhalten die Organisation oder Vermittlerin kennen zu lernen, Fragen zu stellen und wenn möglich weitere Informationen zu dem ausgesuchten Hund zu erhalten.

Seriöse Tierschützer kontrollieren vor, um das zukünftige Zuhause kennen zu lernen. Schließlich muß man davon überzeugt sein, dass Hund und zukünftiger Halter zusammenpassen, bevor zusagt wird. Es geht nicht darum, möglichst viele Hunde zu unterzubringen, sondern für den Einzelnen den richtigen Platz zu finden. Daher muss von einer Vermittlung abgesehen werden, wenn die Vorkontrolle negativ war.

Nach der Vermittlung erfolgen bei der DSH-Nothilfe auch Nachkontrollen, um zu sehen, wie es den Hunden geht. Und natürlich ist es der schönste Lohn und eine ungeheuere Motivation, glückliche Hunde und glückliche Hundebesitzer live zu erleben! Diese Nachkontrollen werden ohne vorherige Ankündigung durchgeführt. Die Kontrollen erfolgen durch die Pflegestellen, durch Jemandem aus unserem Team, oder durch Tierschutzbeauftragte anderer Organisationen.

Bei der Vermittlung wird eine Schutzgebühr fällig. Sie hilft die Kosten, die ein Hund verursacht, zu decken. Je nach Herkunft des Hundes fallen an: Tierarztkosten, Kosten für medizinische Behandlung, aber auch für Impfung, Chip, Heimtierausweis, Kastration, Entwurmung und Parasitenbekämpfung - Übernahmekosten des Hundes vom Tierheimen oder der jeweiligen Tierschutzorganisation
- Fahrtkosten (Einige Hunde müssen von sehr weit her in die Pflegestellen gebracht werden und auch die Vor- und Nachkontrollen verursachen Fahrtkosten) Versicherung Hundesteuer - Futterkosten
- Fluggebühr bei einigen Auslandshunden
- Auslösekosten bei Hunden, die aus einer Tötung befreit wurden
Viele Menschen, die sich noch nicht gut im Tierschutz auskennen glauben, dass mit der Schutzgebühr Gewinn erzielt werden könnte. Bei verantwortungsvollem und seriösem Tierschutz, der sich auch der Alten und der Kranken annimmt, ist das Gegenteil ist der Fall. In den meisten Fällen vermag damit nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten gedeckt werden zu werden. Vieles wird aus privater Tasche bezahlt und ohne Spenden wäre Tierschutz in diesem Umfang, wie er heute stattfindet, nicht denkbar.
Die Schutzgebühr jüngerer und gesunder Hunde hilft tendenziell die Mehrkosten der Kranken und Älteren zu tragen. Sie kann variieren.


Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir Hunde nicht an Personen abgeben, die sich die Schutzgebühr nicht leisten können, denn das birgt das Risiko, dass sie nicht angemessen medizinisch betreut werden können, oder aus finanzieller Not wieder abgegeben werden müssen.

Leider sind Hundebesitzer nicht automatisch die besseren Menschen und viele Tierschutzorganisationen raten dazu, die Schutzgebühr im Voraus einzuziehen, da es häufig vorkommt, dass sie nach Übergabe des Hundes nicht mehr erstattet wird. Sie sollte daher vor Anreise oder Übergabe des Tieres überwiesen werden.
Eine Ratenzahlung der Schutzgebühr ist leider nicht möglich, weil wir nicht das Risiko eingehen möchte, hinter dem Geld her telefonieren und es anmahnen zu müssen, wie zahlreiche Tierschutzorganisationen von ihren Erfahrungen berichten.


Die Schützlinge der DSH-Nothilfe aus dem Ausland werden gemäß den EU-Einreisebestimmungen geimpft, gechipt und mit einem EU-Heimtierpass ausgestattet vermittelt. Um die Flut unglücklicher Tiere nicht noch weiter ansteigen zu lassen und zusätzliches Hundeelend in Tierheimen zu produzieren werden sie, wann immer möglich, kastriert abgegeben.

Die Hunde sollen in privaten Pflegestellen untergebracht werden, wo sie gerne besucht werden können. Die „Pflegeeltern“ könnten telefonisch mehr über ihren Schützling erzählen und es ist geplant hier Pflegestellentagebücher zu veröffentlichen, in denen man die Entwicklung der Hunde verfolgen kann.
22.03.09