Higgins hat es leider nicht geschafft!
28.10 Trotz intensiver Pflege hat Higgins es nicht geschafft. Aufgrund seines sehr schlechten Allgemeinzustandes waren alle medizinischen Maßnahmen vergeblich. Gerade als alle dachten es geht bergauf mit Higgins und er wieder ohne Hilfe einige Schritte laufen konnte kam es völlig unerwartet zu einer dramatischen Verschlechterung seines Zustandes. Die letzten beiden Tage hat Higgins zusammen mit seinem „Pflegeherrchen“ in einer Frankfurter Tierklinik verbracht, wo man dem Hund trotz aller erdenklicher Maßnahmen nicht mehr helfen konnte. Bleibt uns nur der Trost, dass Higgins nicht alleine in einem alten Schweinestall oder im Tierheim sterben musste. Er hat die letzten beiden Wochen seines Lebens auf einer liebevollen Pflegestelle verbracht, wo er am Ende noch einmal erfahren durfte, dass es Menschen gibt, für die Tierliebe nicht nur ein leeres Wort ist.
Er durfte in den Armen seines Pflegeherrchens für immer einschlafen.
Ganz herzlichen Dank dafür.
Tierheim Lauterbach
"Wehe den Menschen, wenn auch nur ein Tier im Strafgericht Gottes sitzt."
(Franz von Assisi)
20.10.: Higgins, Fundhund aus Herchenhain
Dies Nachricht habe ich heute aus den Tierheim Lauterbach erhalten: Für unseren alten Higgins hat sich ein Gönner gefunden (wie im Film). Er hat einen super Pflegeplatz für den Hund angeboten, inklusive ärztliche Versorgung und allem was dazu gehört.
Solche Leute gibt es tatsächlich noch, es ist kaum zu glauben.
Viele Grüße aus dem Vogelsberg
Wer kennt Ihn Wer kennt diesen Hund? Fast verhungertes Tier bei Herchenhain entdeckt!
05.10.08 "Wer kennt diesen Hund?" fragt heute das Tierheim Lauterbach/ Vogelsbergkreis. Er wurde am 30. September bei Grebenhain-Herchenhain in der Nähe des Friedhofs gefunden. Der Hund, ein älterer Schäferhundrüde, lag auf freiem Feld im strömenden Regen und war nicht in Lage wieder aufzustehen. Das völlig verwahrloste, bis auf die Haut verfilzte Tier wurde ins Lauterbacher Tierheim gebracht. Zuerst dachte man hier, es könne wegen einer Lähmung nicht ohne Hilfe aufstehen. Dann hat sich aber herausgestellt, dass dieser Hund schlichtweg fast verhungert ist! Er ist bis auf die Knochen abgemagert und so schwach, dass er nicht alleine stehen kann. Da hier offenbar Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorliegen, wurde ein Amtsveterinär hinzugezogen, der den Hund begutachtet und fotografiert hat. Der Rüde stammt vermutlich von einem landwirtschaftlichen Anwesen, denn er riecht extrem nach Schweinestall.
Wer irgendetwas zur Aufklärung dieser Sache beitragen kann, soll sich bitte im Tierheim (06641/1516) oder beim Veterinäramt (06641/91168- 0) in Lauterbach melden.
Spenden zur Versorgung und ärztlichen Behandlung des Hundes werden gern entgegen genommen: Konto: 360 118 673, BLZ: 518 500 79, Sparkasse Oberhessen, Stichwort: "Higgins"
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