08.08.2010
Maradonna, alias Herr Krummbein gefällt es in seiner Gnadenbrotstelle
Maradonna hat sich nach anfänglichem "Hilfe was soll ich hier", sehr gut eingelebt.
Als recht unsicherer Hund braucht er ein wenig Zeit um manche unbekannte Dinge gelassen zu sehen. Manche Männer und Geräusche fand er anfänglich sehr unheimlich und wurde panisch. Dank der Konfrontation mit immer wieder den gleichen Dingen, kann er vieles in seinem neuen Leben schon gelassener sehen. Sein Gnadenbrotfrauchen gibt sich alle Mühe, damit Maradonna komplett alltagstauglich wird. Joggern und Fahrradfahrern möchte er gern nachrennen, wobei es nicht so aussieht als ob er diese "fressen" wollte ;-). Beim Spaziergang zieht Maradonna nicht an der Leine- es sei denn es kommt zu Begegnungen mit anderen Hunden- daran wird noch fleissig geübt. Das Pflegefrauchen ist dazu übergegangen Maradonna mit seinem Futter positiv zu verstärken. Mittlerweile wird er von manchen Spaziergängern gekrault, was er toll findet. Leider machen manche Menschen auch einen großen Bogen um ihn, weil "er ja ein Schäferhund ist". Schade, aber vielen Schäferhundbesitzern wohlbekannt. Den nahen Wald betrachtet er als SEIN Revier. Dies wird natürlich gleich zu Übungszwecken genutzt. Maradonna bleibt allein im Haus ohne etwas zu zerstören. Vor ein paar Tagen war er sehr mutig- er hat sich in Abwesenheit des Frauchens auf das Sofa gelegt. Frauchen kam wieder ins Zimmer, Maradonna wurde kommentarlos vom Sofa "entfernt" und hat dadurch wohl lernen dürfen das nicht er der Chef ist und der Frauchentest gründlich in die Hose ging. Wenn Maradonna sich komplett Zuhause fühlt, wird ein neuerlicher Tierarztbesuch stattfinden. Maradonnas Pfoten sollen geröngt werden und HD und Spondylose sollen abgeklärt werden. Wir werden berichten.........
Name: Maradonna
Gebrurtsjahr: ca. 2006
Vermittelnde Orga: DSH-Nothilfe
Ansprechpartner: Birgit Zach
www.DSH-Nothilfe.de
birgit@DSHN.de
Tel.: 0711 230 35 0711 230 35
lebt im Moment: Pflegestelle auf einem Gnadenhof
sucht: Endstelle
Pflegestelle als Gnadenbrothund
Maradonna hat ein deformiertes Vorderbein (deshalb der etwas außergewöhnliche Name ) und saß in einem TH in Malta. Die Deformierung könnte durch ein Calcium-Defizit in seiner Jugend entstanden sein.
Die DSH- N erhielt so viele Anfragen wegen Maradonna, dass der Entschluss ihn zu übernehmen um seinem Bein und ihm zu helfen recht schnell gefasst war.
Bei so viel Interesse an einem Hund- hofft man natürlich auf eine Vermittlung............................
Maradonna lebt seit Anfang März diesen Jahres in einer Pflegestelle der DSH-N, mit vielen anderen Tieren zusammen. Dies gestaltet sich manchmal etwas schwieriger, da Maradonna (auch Herr Krummbein genannt ), nach Schäferhundmanier andere Tiere- die auf dem Hof rennen- erziehen will.
Er bindet sich arg an seine Bezugsperson und möchte den ganzen Tag hinterherlaufen.
Da Maradonna nicht gut zunimmt wurde er vom TA untersucht. Entgegen der negativen Tests aus Spanien wurde in D positiv getestet.
Diagnose:
Ehrlichiose (Antibiotikatherapie wurde eingeleitet) und
Leishmaniose (Titer niedrig- es wird dennoch Allupurinol gegeben)
Kastration steht noch aus, da er zu mager ist, ebenso die Untersuchung des Beines und der Hüften. HD wird nicht ausgeschlossen, da er den hinteren Fuß oft auf den Zehen nachzieht.
Maradonna wird wahrscheinlich keine allzu hohe Lebenserwartung haben. Daher wäre es arg schön, wenn er "seine Menschen" finden könnte, die ihn als Einzelhund noch ein wenig verwöhnen könnten.
Maradonna:
würde gerne ebenerdig wohnen,
hätte gerne seinen Menschen für sich, wenn möglich, ein Zweithund wäre aber denkbar
hätte gerne recht viel Streicheleinheiten
und dankt dafür mit all der Liebe, die er geben kann und davon hat er sehr viel zu verschenken.
Er ist ein braver und souveräner Begleiter, dem mittlere Spaziergänge genügen. Er betet seine Menschen an und möchte alles richtig machen. Er ist ein gelehriger Bursche.
14.03.10
Immer wieder haben Menschen, die auf der Suche nach einem Hund waren, nach Maradonna gefragt, doch er war weit weg in Malta. Auch deshalb haben wir uns entschlossen ihn nach Deutschland zu holen.
Hier ein Bericht von seinem ersten Tag bei Petra von Kopp auf dem Gnadenhof Garscha. Bei ihr darf er mit dem Rudel im Haus leben, er kann sich nach Wunsch aber auch im Hof aufhalten.
Er bevorzugt eindeutig die Nähe seines Pflegefrauchens:
„Die Nacht war sehr ruhig. Unser Bube hat im Flur auf dem Treppenabsatz geschlafen. Ich habe ihm dort eine Decke hin gelegt und da ist er auch gleich eingeschlafen.
Er ist schon ein ganz süßer Bube, wirklich.
Hat bis jetzt noch nicht einmal Zähne gezeigt oder gebrummt.
Die Mädels sind ganz hin und weg von seinem tollen Fahrgestell. .
etzt war gerade Raubtierfütterung. Er frißt gut und ist überhaupt nicht futterneidisch. Aber er will unbedingt zu mir in die Wohnung.“
Leider ist Maradonna nicht wie angekündigt kastriert!
Das soll nachgeholt werden, sobald er sich eingelebt hat. Auch sein linkes deformiertes Vorderbeinchen soll dann geröngt werden.
Für Maradonna suchen wir Paten, die mithelfen würden seinen Lebensunterhalt und die Tierarztkosten zu finanzieren.