Partnerprogramme
Lilly
Lilly
Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly Lilly

Steckbrief

Name:
Lilly
Geburtsdatum:
02. 09. 2008
Geschlecht:
weiblich
Geimpft:
Ja
Gechipt:
Ja
Kastriert:
Ja
Erkrankungen:
keine
Verträglichkeit Kinder:
unbekannt
Verträglichkeit Rüden:
Ja
Verträglichkeit Hündinnen:
unbekannt
Verträglichkeit Katzen:
unbekannt
 

Kurzbeschreibung

Man sieht die Sonne langsam untergehen, und erschrickt doch, wenn es langsam dunkel wird (Franz Kafka) R.I.P. Lilly (25.10.2021)

Informationen

25.10.2021

Unsere Lilly musste heute gehen. Seit Wochen hatte sie immer wieder Probleme, eine verdickte Hüfte, konnte nur sehr schlecht laufen, hat immer wieder erbrochen, Durchfälle gehabt..
Die behandelnde Tierärztin, Karin und Markus haben sich ganz viel Mühe gegeben, aber der Mastzellentumor war stärker...
Wir sind mit Karin und Markus traurig und wünschen euch beiden viel Kraft ♥

„Ich will dir einen Hund für eine Weile leihen“, sagte ein Engel. „Damit du ihn lieben kannst, solange er lebt und trauern, wenn er tot ist. Ich kann dir nicht versprechen, dass es bleiben wird weil alles von der Erde zurückkehren muss.
Wirst du auf ihn aufpassen, für mich, bis ich ihn zurückrufe? Er wird dich bezaubern, um dich zu erfreuen und sollte sein Bleiben nur kurz sein, du hast immer die Erinnerungen, um dich zu trösten.
Willst du ihm alle deine Liebe geben und nicht denken, dass deine Arbeit umsonst war? Und mich auch nicht hassen, wenn ich das Tier zu mir heim hole?
Mein Herz antwortete: “Lieber Engel, dies soll geschehen! Für all die Freuden, die dieses Tier bringt, werde ich das Risiko der Trauer eingehen. Ich werde es mit Zärtlichkeit beschützen und es lieben, solange ich darf. Und für das Glück, das wir erfahren durften, werde ich für immer dankbar sein.
Auch, solltest du es früher zurückrufen, viel früher, als geplant, werde ich die tiefe Trauer meistern und versuchen, zu verstehen.
Wenn mein geliebter Hund diese Welt voll von Spannung und Zwietracht verlässt, schicke mir doch bitte irgendwann eine andere bedürftige Seele, um sie ihr Leben lang zu lieben.”
(Autor unbekannt)

17.08.2021

Karin berichtet von unserer Gnadenhündin Lilly ♥ :

In den letzten Wochen ging es Lilly nicht so gut. Vor ca 6 Wochen bekam sie plötzlich starken Durchfall, der sich binnen 2 Tagen in Blutfontänen wandelte. Sie übergab sich im Liegen. Es kam nur Wasser und ich war zu tiefst schockiert. Ich dachte wirklich dass sie eine Vergiftung hatte. Natürlich sind wir am 2. Tag zu unserer TÄ , es wurde von dem Kot den ich nachreichen konnte ein Giardientest gemacht der negativ ausfiel. Zum Glück. Lilly bekam eine Antibiotika Spritze und Tabletten für 10 Tage. Sofort nach der Spritze war alles gut und nach insgesamt 4 Tagen wollte sie auch wieder etwasfressen. Lilly nahm fast 5 kg in den ersten Wochen ab, denn nachdem die Tabletten zu Ende waren kam der Durchfall zurück und es ging weiter und weiter. Immer wieder von vorne und nichts wurde gefunden. Mein Mädchen war während dem 4. Schub an einem Abend so lethargisch dass ich dachte, sie schläft nachts für immer ein. Zum Glück war sie morgens fit wie ein Turnschuh und ich mega happy. Jetzt hat sich zum großen Glück Simone als Hundeheilpraktikerin ihrer angenommen und ihr ein Paket mit vielen guten Dingen für den Darm geschickt, nachdem sie in ihrem Labor noch einmal eine Kotprobe untersuchen ließ und dort ist man dann auf etwas gestoßen. Nun hoffen wir alle dass es Lilly bald wieder besser geht. Mein Mädchen tut mir dann immer unendlich leid wenn ich mir vorstelle dass sie evtl. auch Bauchschmerzen hat...

08.04.2021

Karin berichtet über unsere Gnadenhündin Lilly:

Lilly geht es (eigentlich) noch gut. Am Dienstag musste sie zu ihrer "heißgeliebten" Tierärztin.

Lilly meint: Also eigentlich ist die ja voll nett aber trotzdem muss ich mich immer total aufregen und los schreien.
Und plötzlich ist alles vorbei und ich bekomme viele Knuddels und Leckerli. Dienstag musste mein Herrchen mit mir rein, weil Frauchen das sonst immer macht und sich genauso aufregt wenn sie mich schreien hört.
Aber ich konnte doch nicht anders, dabei tut mir die Frau Doktor gar nix....
Dienstag mussten meine Vorderbeine und ein komisches Gewächs an meiner Hüfte angeschaut werden.
Naja ich werde auch nicht jünger, leider. Manchmal, wenn ich geschlafen habe, dann fällt mir das Aufstehen schon schwer aber laufen geht noch flott. Da schnauft manchmal sogar Herrchen.
Jetzt bekomme ich Schmerztabletten und diese haben schon nach der 2ten Tabellte geholfen.
Ich kann viel leichter aufstehen :-)

07.01.2021

Lilly hat ganz plötzlich damit begonnen, abends wenn es dunkel geworden ist, nur zögerlich raus zu wollen. 

Sie schaut mich dann hilfesuchend an: Muss das jetzt wirklich? Doch sobald es abends richtig kalt wurde, ging überhaupt nichts mehr.
Sie zog mich die Straße entlang, machte 2x Pipi, drehte um und zog mich noch schneller zum Haus zurück. Ich konnte mir nicht vorstellen was das heißen soll. Außer es ist ihr kalt. Hmmm was tun...da kam dann die Frage von Lillys Patin nach ihrem Weihnachtswunsch sehr gelegen.
Und tatsächlich, sie läuft abends wieder mit mir. Sogar langsam und gemütlich. Man soll einfach nie sagen dass ein Hund nicht friert.
Ich freue mich so sehr über die beiden Mäntel für mein Mädchen und dass sie nun keine Angst mehr vor Kälte haben muss.
Evtl hat sie in den ersten 5-10 Jahren genug Kälte erlebt da wo sie aufgewachsen ist.
Sonst ist alles ok bei uns, Lilly ist fröhlich und unglaublich liebevoll.
Nur haben wir natürlich jetzt langsam Angst vor Silvester.
Vor einer Woche waren bereits vereinzelt Böller zu hören und ausgerechnet abends als wir schon den halben Weg gelaufen waren. Lilly hat sich sofort auf den Boden geschmissen und wir mussten schnellstens zurück. Aber auch dieses Silvester geht vorüber.
Aber ich habe mir etwas überlegt damit sie wenigstens Pipi machen kann. Ich werde unseren Balkon mit Sand oder Streu verteilen und ihr anzeigen dass sie sich da lösen kann.
Denn Garten ist auch ein No Go und im vergangenen Jahr ist sie 2 komplette Tage nicht raus.
Sie lässt sich dann auch nichts anmerken dass sie evtl muss. Das tut mir so unfassbar leid.

26.08.2020

Lilly erlebt erstmalig eine schlechte Zeit gesundheitlich. Sie hat sich vor ein paar Tagen ihr Pfötchen vermutlich vertreten. Lilly hat plötzlich geschrien wie verrückt, nicht mehr damit aufgehört und ihr Bein hoch gezogen. Ich habe nach Blut gesucht aber nichts gefunden, da ich annahm sie sei in eine Glasscherbe gestiegen. Man kann sie in einer solchen Paniksituation auch nicht anfassen da sie nach allem und jedem schnappt. Also sind wir ganz ruhig nach Hause gelaufen und sie hat nach und nach ihre Pfote wieder belastet. Zuhause haben wir sie in Ruhe gelassen und ca 30 Minuten später konnte ich ganz sanft über ihre Pfote streicheln. Also habe ich nochmal 20 Minuten gewartet und konnte dann ihre Pfote untersuchen, natürlich mit Leckerlies in der anderen Hand. Pfote war ohne Befund :-) und für die Leckerlies die sie in der Küche dann erhalten hat, konnte sie sich ziemlich flott bewegen. Ok Pfotenthema erledigt und ich auch :-)
Ein paar Tage später merkte ich dass sie *Schlitten  fährt* also war Po-Begutachtung angesagt. Na prima, jetzt hatten wir ein Poproblem - um nicht zu sagen die Arschkarte. Die halbe Rosette war geschwollen. Also Tierärztin am Dienstag, Lillys 2. Schrei-Tag. Beißkorb, Handtuch über den Augen und 4 Tierarzthelferinnen müssen Lilly halten, damit die TÄ ihre Arbeit machen kann. Mir ist dann jedesmal sowas von übel und dabei muss ich ihr sagen wie easy das alles ist, wenn dir jemand den Analdrüsenabszess aufdrückt und du sowieso voll Panik bist wenn nur eine Plastikflasche umfällt. Super Job. Aber was tut man nicht alles.....Markus hat es leicht, Dank Corona darf nur eine Person pro Patient in die Praxis haha. Er sitzt im offenen Auto und sagt mit tief trauriger Stimme: Oh Gott, ich hab sie gehört. Na Prima, er wollte mit mir nicht tauschen. Nun Gut, am Donnerstag dann Schrei-Tag 3 - dann muss die Analdrüse ausgedrückt werden. Ja ich verstehe das ja und unsere TÄ ist perfekt, aber wer Lilly einmal schreien gehört hat, dem vergeht alles.
Der Donnerstag lief dann anders herum. Herrchen ging mit ihr in die Praxis und ich saß im Auto und hab sie schreien gehört, aber war für mich auch nicht besser.
Inzwischen geht es ihr aber wieder gut. Lilly liegt wieder in der Sonne und lässt sich diese Auf den Pelz scheinen wärend ich der Sonne davon laufe. Sie wird jetzt bald 12 Jahre und ist fast 2 Jahre bei uns. Ich kann es manchmal nicht verstehen wohin die Zeit so schnell vergeht. Aber trotz ihrer Angstattacken, die sicherlich nie ganz vergehen werden, freuen wir uns jeden Tag über die kleine Knutschkugel.

09.05.2020

Lilly langweilt sich etwas. Gassi gehen ist natürlich möglich aber auch nicht so wie sonst. Wir werden im Park von der Polizei geprüft wenn wir mal auf einer Bank sitzen (ich oben, Lilly unten :-) ) also macht es gar nicht soviel Spaß. Und unser Berg ist belagert von Jugendlichen - da wird mir übel. Also meiden wir den Berg, diese Typen sind auch nicht so besonders freundlich. Lilly liegt wieder im Vorgarten und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Ich beneide sie darum, dass sie das aushält....
Lilly wird langsamer. Sie ist nicht mehr ständig am rennen, aber sie ist bissiger geworden anderen Hunden gegenüber. Jetzt hasst sie auch Rüden. Gestern wäre bald etwas passiert mit einem Kampf-Chihuaha, dieses 10cm große Weibchen war ohne Leine unterwegs, Frauchen am Rollator, Hund rast über die Straße, stürzt sich auf Lilly und bleibt ca 20cm vor ihr stehen um sie anzuknurren. Herrgott wie ich solche Situationen hasse. Frauchen vom Kampftier ruft und ruft - gefühlte 10 Minuten lang, und Lilly hat alles gegeben um als großer böser Wolf dazustehen. Wenn Lilly Hass versprüht, hat sie Kräfte wie eine Große, da rebelliert dann mein halber Lendenwirbel ohne Ende. Nun ja, nach 10 Minuten kam dann auch das Frauchen und hat ihr Kampftier eingesammelt, Lilly hat sich die Lefzen geleckt, wohl in Trauer um das ihr entgangene Fressi. Aber ich hätte eine ganze Straße voller Zeugen gehabt  
Sonst geht es uns gut, Lilly hat sich angewöhnt nachts nur noch auf dem Sofa zu schlafen. Sobald wir im Bett sind, schleicht sie ins Schlafzimmer, checkt die Lage und hüpft auf *ihr* Teil vom Sofa. Und da bleibt sie bis Herrchen mit ihr um 4,30h Gassi geht. Bevor Herrchen dann zur Arbeit geht, gibts ein Wienerle für Lilly und sie trollt sich wieder auf ihr Sofa bis ich aufstehe. Dann darf es wieder ihr Bett sein

20.01.2020

Nun ist unsere Lilly seit einem Jahr bei uns und wir können sagen, dass wieder ein Hund unser Leben umgekrempelt hat und wir in diesem Jahr noch einmal eine Menge von einem Hund gelernt haben. Zum Beispiel vorsichtig durch die Wohnung laufen, aufpassen dass keine leere Wasserflasche umfällt, mit dem Wetterbericht Gassi gehen (sie hasst noch immer Regen), immer die Augen auf dem Boden haben und den Röntgenblick bei Blättern einschalten und noch ein paar Kleinigkeiten mehr. Ich habe bisher noch niemals einen Hund getroffen, der ALLES von der Straße frisst. Vor ein paar Wochen hat sie im Vorbeilaufen einen Plastikstreifen eingesaugt. Anscheinend war vorher Fleisch vom russischen Supermarkt darin verwahrt, denn dieser Plastikstreifen war - so wie ich das gesehen habe - genau das, was sie schon immer einmal in ihrem Leben fressen wollte. Eine Sekunde und weg war er....saug, schluck, schleck...und ich war kurz vor dem Nervenzusammenbruch erst einmal. Fressi gibts nach Gassi, also habe ich erstmalig einem Hund Sauerkraut gegeben. Lilly natürlich war hellauf begeistert, wie von allem was fressbar ist und hat diesen Plastikstreifen 2 Tage später auf natürlichem Weg wieder entsorgt. Lilly macht mich fertig :-)
ABER...ich bin so sehr verliebt in die kleine Knutschkugel, sie schmust wie eine Katze und hat mit ihrem super lieben Wesen mein Herz ziemlich rasant erobert. Auch ist die Bindung zu mir um vieles stärker geworden. Seit Kira war ich ja das *Stiefkind* - ein zwar geliebtes aber eigentlich auch *unnützes* Menschlein sobald Herrchen the god zuhause war. Das hat sich wiederholt bis Lilly in den ersten Wochen...dann habe ich begonnen sie mit TroFu durch die Gegend zu jagen, da sie ja nicht von der Leine kann wegen Panik und megamässigem Jagdtrieb. Sie würde alles fressen und da bekomme ich Nervenlähmung. Also Schleppi - TroFu und ab auf die Wiese, dann fetzt sie was das Zeug hält. Bälle und jedes andere Spielzeug ist ja sinnlos, da ich sie nicht einmal mit Leckerlis im Futterball oder Futterbeutel animieren kann. Sie rennt einmal, sieht den Futterbeutel an und geht. Vollkommen spiel-resistent. Also dann eben mit Trockenfutter. Es sieht so aus als ob sie irre Spaß daran hat...und wir nehmen beide ab hihi.
Lilly ist ruhiger geworden, was mich etwas daran denken lässt dass auch die Knutschkugel älter wird. Bis zum Frühjahr war sie noch hyperaktiv. Und sie hasst Zwergenhunde wie Miniyorkies, Zwergdackel aber ganz besonders Chihuahuas. Und davon haben wir hier eine ganze Menge, einer bissiger als der Andere. Ja klar wenn man nur getragen wird.....Und sie hasst ganz besonders Weibchen. Da muss ich richtig aufpassen, das gäbe richtig Krieg. Sie hat für das weibliche Geschlecht so gar nix übrig außer Verachtung. Die Jungs findet sie jetzt aber auch doof, die stürmen immer so nah an sie heran und da schaltet sie auf stur. Man hört dann nur noch ein Geräusch ähnlich einer alten rostigen Nähmaschine. Und je näher der Bursche kommt desto mehr Zähne sieht man auch....Weib halt :-)

15.09.2019

Karin sendet uns die Lilly-Wettervorhersagen:

Ich erzähle euch heute von einem etwas anderen Hund, einem Hund, der vor Regen, natürlich Gewitter - dunklen Wolken und noch viel mehr Angst hat. Nun ist Lilly 9 Monate bei uns und wir erkennen immer mehr, dass sie ein ganz großes Hosen(Fell)-Scheißerle ist. Anfangs dachten wir, dass diese Angst besser wird, aber ist nicht so. Seit ein paar Wochen haben wir hier erstmalig wieder viele Gewitter. Unsere Ecke war weitgehend in den letzten Jahren verschont. Jetzt, da Lilly da ist, hat sich das natürlich geändert. Ihre Angst geht so weit, dass sie - wenn abends Gewitter war - am nächsten Morgen noch nicht raus geht. Auch nicht in den Garten. Sie hält lieber aus. Zwingen geht nicht, Lilly legt sich auf die Straße und krallt sich überall fest. Abgesehen davon dass ich sie nicht zwingen mag. Und Regen--Regen geht gar nicht, sobald ein Tropfen auf ihre Nase fällt ist es vorbei. Sie dreht sofort um oder rennt was das Zeug hält, zieht mich wie eine Fahne hinter sich her. Auch wenn sie nicht groß ist, unterschätze niemals einen Hund der Angst hat. Dann entwickelt sie Bärenkräfte. Die harmloseste Situation ist noch wenn der Himmel NUR dunkel ist. Solange sie nicht ein drohendes Gewitter spürt, läuft sie noch. Aber wenn sie etwas spürt...keine Chance mehr. Am sichersten ist Gassi gehen mit Lilly wenn keine Wolke am Himmel ist oder die Sonne scheint. Wer weiß das schon. In jedem Fall wird Gassi gehen zur Zeit nach der Unwetter App und den Wolken am Himmel eingerichtet. Denn raus muss sie und da lass ich auch nicht mit mir diskutieren. Selbst wenn es nur für 2x Pipi ist. 1-2 Stunden länger aushalten ist besser als 4-5 Stunden. Ich bin so glücklich, dass Herrchen vor Wochen eine Box mit nach Hause gebracht hat. Erst hat Lilly diese ignoriert, aber durch die Gewitter hat sie darin ihren Schutz gefunden und muss nicht wie an Silvester, unter das Bett. Diese Box hat 3 getönte Scheiben (kannte ich bisher nicht) und der Rest sind dicke Stäbe. Bei extrem Gewitter schließe ich die Türe und dann ist sie sogar in der Lage sich zu legen und sie zittert auch fast nicht mehr. So das war der Lilly-Wetterbericht 

23.03.2019

Karin berichtet von unserem niedlichen Bonsai-Schäfi :-) :

Lilly ist noch immer sehr ängstlich. Silvester war ein schrecklicher Albtraum. Es gab nichts womit wir sie beruhigen konnten und sie hat sich aus Angst vom 31. Nachmittag bis 1.1. Abends nicht gelöst. Für mich ein Horrortrip, da ich solch schlimme Angst nicht kannte von meinen Hunden, im Gegenteil. Einige musste ich zurück halten weil sie Spaß daran hatten. Aber Lilly muss schlimme Dinge erlebt haben. Anders kann ich mir das nicht denken. Doch im Vergleich zum Dezember hat sich schon einiges verändert. Sie läuft inzwischen auch an der Straße relativ angstfrei, zeigt anderen Hunden ganz klar wer Chefin ist. Mädels gehen absolut nicht, Kerle müssen ihre Liebe verdienen, indem sie ganz schnell klein bei geben :-) Besuch wird erst einmal klar angebrummt, sie würde ihr Haus bis aufs Blut verteidigen....Würde wie gesagt, wenn da nicht diese doofe Bestechlichkeit wäre. Wir haben getrocknete Leckerli im Flur und wenn Besuch kommt nimmt der sich eins und hält es der brummenden Lilly hin. Und wieder sind 2 Beste Freunde entstanden. Lilly hat aber noch ab und zu ein Verhaltensmuster, welches wohl aus ihrem früheren Leben stammt. Zu Beginn traute sie sich nicht ins Haus und es war ein Drama und mit Zeit verbunden, sie ins Haus zu bekommen. Das passiert jetzt nur noch ca 2x pro Woche. Ich denke sie durfte wohl nicht ins Haus oder war es nicht gewohnt. Aber das Sofa wiederum hat sie am ersten Tag mit Beschlag belegt. Die Sofaecke war ihr Halt in diesem neuen Zuhause. Lilly hat in den ersten 4 Wochen fast nur geschlafen und auch jetzt hat sie noch immer viele Tage dabei, an denen sie schläft und schläft und schläft. Doch wenn sie draußen ist, dann läuft sie unerbittlich. Sie wäre am liebsten nur draußen oder auf Wanderschaft. Sie kann laufen bis ans Ende der Welt dachte ich, doch Irrtum. Sogar Lilly wird müde bei wärmeren Temperaturen (staun) Unser Viertel hat Lilly bereits um ihre Pfote gewickelt. Sie geht auf alle Menschen außerhalb des Hauses fröhlich zu und würde sich auch gerne in deren Einkaufstaschen setzen, wenn diese auf dem Boden stehen. Wie schon erwähnt, für Fressen tut sie alles. Ach ja Fressen...sie frisst viel lieber trockene Brötchen als Wurst. Veggi-Bonsai 
Nein ist Spaß, aber Brötchen gehören eindeutig zu ihrer Leibspeise. Und sie ist ein Staubsauger. Egal was es ist, wo es ist.. .sie findet es und inhaliert es. Ich muss verdammt schnell sein um Aus/Pfui zu rufen. Dann übersieht sie ihre Beute und zieht beleidigt von dannen. War aber Lilly schneller, habe ich Pech gehabt. Ich habe für sie ein Anti-Giftköder-Netz gekauft, denn es wäre schrecklich, wenn sie eines Tages Giftköder erwischen würde. Nun müssen wir das Tragen des Netzes nur noch üben.
Leider kann Lilly nicht spielen. Die einzige Unterhaltung die sie ein wenig annimmt sind Intelligenzspiele, aber auch da geht sie rabiat ran um Fressen zu finden. In meiner Verzweiflung habe ich nun eine Reizangel gekauft. Sie reagiert, aber die Maus kann man nicht fressen und somit hat es sich erledigt. Nun baue ich das Ding um für getrocknete Leckerli. Was tut man nicht alles.. ..
Und natürlich, was soll ich sagen, wieder einmal ist Herrchen der Übertraum. Ist er nicht da, leidet sie, bzw fällt in einen Dornröschenschlaf. Ist er da, liegt sie ganz nah an seiner Sofaseite und himmelt ihn an. Nun ja, das ist wohl mein Schicksal...  

19.12.2018

Karin hat ein paar Zeilen zu unserem neuen Ömchen geschrieben:

Lilly ist eine ziemlich ängstliche Hündin: Knall-laute Autos-LKW`s - Motorräder - überhaupt Strassenlärm bringen sie komplett aus dem Konzept. Wir können sie knuddeln wie wir wollen, sie geht mit und steigert sich auch in Schmuseeinheiten hinein, gibt dann auch Liebesbisse (allerdings ganz zaghaft)
Auf sie zu gehen in engen Räumen (Flur) können wir nur langsam, da weicht sie zurück. Wenn wir aber davon laufen dann hüpft sie uns nach
Kann aus ihren Geschirren schlüpfen (aus bisher allen) sie trägt jetzt das Sientas Sicherheitsgeschirr von Racy (auf engster Einstellung) plus Halsband
Sind wir am Berg ist sie wie verwandelt. Hellwach, schnüffelt sich die Nase wund, fröhlich, rennt auch an der Schleppleine, will Hasen jagen und ist an manchen Rüden absolut uninteressiert und schaut ihn nicht einmal an, Weibchen konnte sie bisher noch keine leiden. Wenn ein Rüde sie anbellt, wird sie zickig und würde ihm Bescheid geben
Kannte kein Hundebett - haben wir im Schweiße unserer Gesichter mit ihr geübt von selber rein legen bis Leckerli rein werfen. Jetzt weiß sie es. Ihr Bett war vom 1. Augenblick unser Sofa. Unser Bett ist nicht interessant, kennt sie nicht.
Sie ging absolut nicht in die Küche, inzwischen traut sie sich so ca 1 Meter rein. Sie hat Angst vor dem Gasofen sobald er an ist, überhaupt hat sie Angst vor Feuer.
Lilly kann auch nicht spielen, kennt keinerlei Spielzeug (seufz und ich habe Säcke davon)
Sobald sie etwas wacher ist zuhause - noch schläft sie sehr viel - probier ich mal die Intelligenzspiele aus
Sie bellt bis auf eine Ausnahme nie - aber den Postboten, den möchte sie fressen
Sie reagiert bisher noch nicht auf ihren Namen, aber auf komm - und für Leckerlis macht sie auch ohne Aufforderung sitz.
Fressen ist ihre große Leidenschaft, trotzdem hat sie inzwischen abgenommen. Ihr Kugelbauch ist kleiner geworden. Naja, sie darf jetzt auch 4x raus (meiner wird auch kleiner :-))

16.12.2018

Die sehr ruhige und absolut liebenswerte - etwas kleinere -Schäferhund-Mix-Dame hat am 08.12.2018 bei Karin und Markus das Erbe von Racy angetreten. Lilly war in einem Tierheim untergebracht und hatte kaum noch eine Vermittlungschance.
Diese braucht sie nun auch nicht mehr, Lilly hat ihre Gnadenpflegestellen- Menschen gefunden :-)

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
Kontakt - Impressum - Datenschutzerklärung