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Allein gelassen - 28.08.2022


Update Jesse 28.11.2022

Es geht voran...
Jesse hat seine Diagnosen:
Enddarmaussackung in der sich der Kot sammelt
ein stark veränderter Hoden
=> OP Termin ist am 06.12.2022
Wir wünschen uns für unseren Bubi ganz viele gedrückte Daumen

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Update Jesse 07.11.2022

Am 04.11.2022 musste unser Jesse wieder einmal zum Tierarzt. Nach etlichen Versuchen Jesses Stuhlgang zu normalisieren, wurde heute eine noch nicht definierbare Verengung des Darms im Beckenbereich festgestellt. Jetzt muss Jesse erst einmal in eine Tierklinik um eine genaue Diagnose zu bekommen. 
Unser Junge ist sehr tapfer. Wir werden weiter berichten.

Update Jesse 08.10.2022

Jesse geht es mittlerweile ein wenig besser, aber wir möchten ihn dennoch aktuell noch nicht zur Vermittlung einstellen.
Jesse muss sich noch weiter erholen und vor allem richtig gesund werden ♥

Update 31.08.2022

Wir sind überwältigt von Ihrer/ Eurer Hilfsbereitschaft für unseren Jesse.
In dieser unsicheren Zeit hätten wir nicht mit solch einer Resonanz gerechnet.
Das DSHN Team bedankt sich bei allen Spendern.
Wie im Text unten geschrieben bitten wir nur im Notfall um Hilfe.
Ihr habt uns geholfen Jesse wirklich helfen zu können und uns einen großen Angstbrocken von der Seele genommen.
Das bisher eingegangene Geld wird für Jesse ausreichen und wir möchten nicht dass Menschen mit einem großen ♥ und nicht ganz so großem Geldbeutel für Jesse Geld schicken- das sie für ihr Leben selbst dringend benötigen.
(Anmerkung: Spenden können steuerlich geltend gemacht werden. Bei Spenden über 300€ stellt unser Kassenwart Brita gern Ende des Jahres eine Spendenquittung aus. Hierzu bitte die Anschrift an brita@dshn.de senden)

=> ohne Schutzengel wäre Jesse verhungert
=> wenn Helfern Hilfe verwehrt wird

 

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Aktuell bekommt unser Verein täglich Abgabehunde gemeldet.
Es sollen viel mehr DSH abgegeben werden als wir aufnehmen könnten.

Hier Jesses Geschichte, sowie sie uns bekannt ist:

Jesse lebte mit seinem älteren Herrchen zusammen. Dem Herrchen ging es öfter nicht so gut und in einer dieser Situationen während eines Gassiganges wurde er von einem jungen Paar angesprochen ob er Hilfe benötigen würde.

Diese Unterstützung wurde angenommen und so brachte ihn das Paar nach Hause.
Die beiden merkten dass es dem Herrn wohl häufig nicht gut ging und so boten sie an öfter mal mit Jesse Gassi zu gehen.
Wieder wurde die Unterstützung gern angenommen.
Für die Helfer war dies eine Doppelbelastung: eigene Tiere, arbeiten und Jesse und dem Herrchen zur Seite stehen.
Eines Tages kamen sie um Jesse abzuholen, dem Herrn ging es so schlecht dass sie den Krankenwagen holen mussten.
Es gibt da wohl irgendwelche Verwandten, aber da besteht seit 35 Jahren kein Kontakt mehr- so erzählte das Herrchen von Jesse.
Er bat die jungen Leute Jesse im Tierheim abzugeben:
Ob er geahnt hat dass er nicht mehr heim kommen konnte?
Jesse wurde nun zweimal am Tag von dem jungen Paar versorgt, sie gaben ihm Futter, gingen Gassi und versuchten ihn in einem der Tierheime in der Umgebung unterzubringen.
Jesse war- bis auf die Versorgungszeit- allein in Haus und Grundstück.
Kein Tierheim hat sich bereit erklärt Jesse aufzunehmen.
Die Situation, dass die jungen Leute nur behilflich sein wollten, den Herrn gar nicht kannten- war völlig egal.
In ihrer Not wandten sich die Jesse-Versorger an das zuständige Veterinäramt.
Auch hier konnte (??) nicht geholfen werden:
Jesse hatte ja Leute die ihn versorgen…
Das Seitens der jungen Leute keinerlei Verpflichtung bestanden hat zu helfen, auch weiterhin zu helfen
-spielte keine Rolle.
Also wurde Jesse weiter versorgt, Futter wurde gekauft, er konnte Gassi gehen und es wurde sich gekümmert
Die jungen Leute versuchten alles um für Jesse eine Unterbringung in einem Tierheim zu finden,
selbst aufnehmen konnten sie ihn, aufgrund der eigenen Tiere, nicht.
Es folgten weitere, immer verzweifeltere Anrufe  bei Tierheimen im erweiterten Umfeld
-überall nur Absagen
Selbst schuld wenn sie geholfen haben?  Kann es das sein? In unserem Land?

Da wird von Zivilcourage, von Hilfe für Hilfsbedürftige gesprochen und geschrieben.
Die jüngere Generation wird als wenig empathisch hingestellt
und da bekommen recht viele Menschen/ Institutionen ein absolutes Postivbeispiel und keiner hilft?
Wie abgestumpft sind wir denn alle geworden?
Seitens einer etwas älteren Person , der dieser Zustand rund um Jesse bekannt war, erfolgte noch ein Anruf beim zuständigen Veterinäramt.
Dieses verweigerte die Hilfe.
Daraufhin meinte der Anrufer dass Jesse schon lange, an der Seite seines mittlerweile verstorbenen Herrchens, ebenfalls verstorben wäre, verhungert und verdurstet wäre wenn die jungen Leute nicht geholfen hätten. Dies könne aber kein Dauerzustand sein:
Wieder wurde mit ein paar netten Sätzen abgewiegelt.
Daraufhin meinte der Anrufer ob das Veterinäramt denn etwas tun würde wenn sie jetzt alle die Augen vor dem Leid des Tieres verschließen und den Hofschlüssel wegwerfen würden?
Antwort:
Der Name ist bekannt, sie bekommen dann eine Anzeige
Ende der leider sehr wahren Geschichte
Die jungen Leute fanden unseren Verein im Netz und riefen an.
Die Geschichte ist unglaublich, aber leider wahr
Da wir „voll“ sind, sollten erst einmal keine neuen Hunde aufgenommen werden.
Wie so häufig, kam es wieder einmal anders…
Wie so häufig waren wir bestürzt, traurig, fassungslos und auch sehr wütend.
Wie so häufig haben wir unsere Vorsätze in den Wind geschrieben und den ca 8 jährigen Jesse aufgenommen
Wie so häufig müssen wir jetzt schauen wie wir den „Zusatz“- Hund auch noch finanzieren…
Jesse ist nun ein DSH-Nothilfe Hund.
Bevor wir ihn zur Vermittlung frei geben wird er erst einmal eingeschätzt
Da weder Impfbuch noch sonstige „Papiere“ vorhanden sind, muss er grundimmunsiert werden.
Einen Chip hat er auch (noch) nicht, dieser muss dann auch gesetzt werden.
Er ist viel zu dünn, kann kaum Kot absetzen, wir müssen ihn also recht schnell beim Tierarzt anschauen lassen…
Egal, wir bekommen das alles hin und hoffen das der Bub noch einmal ein Daheim finden wird
Wir wissen um die Ängste der Menschen in der jetzigen unsicheren Zeit.
Es wird/ ist alles teurer geworden und ein Ende ist in vielen Bereichen nicht abzusehen.
Wir möchten nicht betteln und Menschen die unseren Verein kennen wissen dass wir so etwas nie, oder nur im äußersten Notfall tun
Trotzdem würden wir uns über eine kleine Spende, oder eine Patenschaft für unseren neuen Jesse freuen.

Bitte schreiben Sie als Überweisungszweck: Hilfe für Jesse

Sparkasse Darmstadt
Kontoinhaber:
DEUTSCHER SCHÄFERHUND NOTHILFE E.V.
IBAN:
DE68 5085 0150 0008 0232 47
BIC:
HELADEF1DAS

Vielen Dank für Ihre/ Eure Hilfe zum helfen ♥

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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