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Tagebuch eines Griesgrams 14 - 27.02.2019


Heute waren das Menschenweibchen und ich wieder im Wald.
Es war so aufregend...

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Der ganze Boden war voller Gerüche.
Mein Hirn arbeite auf Hochtouren und das Menschenweibchen hat mich immer wieder gerufen, weil ich förmlich in einer anderen Welt war.
Ihr könnt euch das schlecht vorstellen, weil eure Nase zu weit vom Boden weg ist, aber für uns Hunde bietet der Boden einen richtigen Blockbuster.
Wir sind an einen Bach gekommen und gemeinsam drüber gesprungen. Irgendwie hat das Spaß gemacht. Ich habe sowas schon ewig nicht gemacht.
Als wir zuhause ankamen, wurde ich in einen fremden Auslauf zwischengeparkt, weil Marvin in meinem Auslauf war.
Marvin ist immer auf der Suche nach Kontakt. Ich finde ihn direkt aufdringlich, aber die Menschen sagen, er wäre ein unheimlich lieber Kerl.
Alle mögen ihn und er freut sich über jeden Besuch. Mir persönlich ist er eher unsympathisch, weil er in MEINEM Auslauf umherläuft und seine Markierung setzt. Ekelhaft...
Das Menschenweibchen kam später mit zwei anderen, mir nicht bekannten Menschenweibchen zu mir.
Ich dachte mir, wenn sie die anschleppt, ist das in Ordnung. Deshalb habe ich auch nicht geknurrt
*stolzaufmichbin*
Ja, Knurren.. ein großes Thema für euch Menschen.
Ihr wundert euch, wenn ein Hund sich Zuhause nicht euren Erwartungen entsprechend benimmt?
Da muss ich euch wirklich mal sagen das ihr die "Schuld" dafür bei euch suchen müsst.
Ihr fragt warum? Das ist doch ganz einfach:
Wir lesen euch den ganzen Tag, wir kennen eure Schwachstellen und ihr bestätigt unser „Fehlverhalten“ unbewusst mit Aufmerksamkeit.
Als ich klein war, reichte ein Blick meiner Mutter aus und ich wusste, dass ich eine Grenze überschritten hatte.
Sie hat nie diskutiert.
Ihr Menschen lasst uns unseren Spielraum.
Oft seid ihr so inkonsequent.
Wir dürfen im Grunde selbst entscheiden und wenn wir erwachsen sind, dann fühlt ihr euch oft überfordert.
Dann ist das, was früher niedlich war, ein schwerwiegendes Vergehen, ein sonderbares Verhalten.

Hier gibt es klare Regeln und das macht das Leben wesentlich entspannter. Ich habe nicht mehr das Gefühl, mich um alles kümmern zu müssen. Hier darf ich einfach Hund sein.

 

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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