Partnerprogramme
Neues und Aktuelles

Tagebuch eines Griesgrams 13 - 24.02.2019


In meinem jetzigen Zuhause sind viele Hunde

balou13-29ae250930e545eacffe71d78662cc3a.jpg

Irgendwie mag ich den schwarzen Rüden besonders gerne. Er heißt Orka.
Obwohl er immer sehr aufgedreht ist, hat er eine positive Ausstrahlung.
Ich stelle immer wieder fest, dass wir einen ähnlichen Hundegeschmack haben. Wir mögen keine Hunde, deren äußere Erscheinung entartet ist.
Ich denke, ich drücke mich da richtig aus. Die Mimik mancher Rassen- so nennt ihr Menschen die wohl- ist teilweise so unleserlich, dass ich und offenbar auch der Schwarze dadurch verunsichert sind. Die bellen wir erstmal an.
Irgendwie macht das auch Spaß. Ich stehe meistens am Zaun und belle, der Schwarze rennt lieber am Zaun lang und macht Radau.

Wir sind ein richtiges Team und alle haben Respekt vor uns.

Als wir heute vom Spaziergang zurück kamen, standen mir auch die Haare zu Berge.
Ich konnte einfach nicht zuordnen, welches Geschöpf in der ersten großen Wiese stand.
"Es" war groß, ganz schmal, ganz hell- und es hatte hervorstehende Augen...
Ich habe erstmal gebellt und ganz provokant den großen Baum markiert.
Die Hunde, die direkt in meiner Nachbarschaft wohnen, kenne ich mittlerweile recht gut. Sie sehen für mich alle normal aus und ich kann sie gut lesen.
Dort ignoriere ich auch das Gebell von dem pubertierenden Junghund, der sich versucht stark zu machen. Ein Rüde in meiner Position lässt so jemanden links liegen.
Ich gebe zu, mir gefällt mein Zuhause immer mehr. Ich erlebe jeden Tag etwas spannendes und ich habe schon lange keine Menschen mehr angebrummt, weil alle offen, respektvoll und nett zu mir sind.
So langsam verschwindet meine Erinnerung. Ich bin offen für mein neues Leben.

 

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
Kontakt - Impressum - Datenschutzerklärung
{* *}