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Tagebuch eines Griesgrams 11 - 18.02.2019


Je länger ich hier bin, desto mehr habe ich das Gefühl, das ich angekommen bin.
Ich mag diese geregelten Abläufe. Sie geben mir wirklich viel Sicherheit.

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Mittlerweile habe ich einige Menschenweibchen hier kennengelernt und ich muss sagen, dass sie alle nett zu mir sind und mich auch ehrlich mögen. Ich kann riechen, ob hinter einer Fassade Angst steckt oder das Nette aufgesetzt ist.
Hier ist eine entspannte Atmosphäre.
Der Mann besucht mich regelmäßig. Er ist hier der Rudelführer.
Heute hat mich das Menschenweibchen wieder zum Gassigang abgeholt. Wir sind uns jetzt schon vertrauter und ich habe mich von ihr anleinen lassen. Unser Spaziergang führte wieder über den Feldweg in den Wald.
Ich habe wieder viel geschnüffelt, aber sobald das Menschenweibchen -Balou Lecker- gerufen hat, bin ich sofort zu ihr gelaufen.
Nur zur Info falls DU (irgendwann...) meine Gnadenpflegestelle werden möchtest: ich liebe Fleischwurst...
Wenn wir unterwegs sind, zieht sie nie an der Leine. Sie ruft kurz -hier lang- und geht in eine bestimmte Richtung. Da ich mich hier noch nicht so gut auskenne, folge ich ihr. Es läuft ziemlich entspannt zwischen uns.
Dann kamen wir wieder an meinem Markierungspunkt vorbei und ich konnte nochmal mein Revier bestätigen.
Ein Rüde hatte tatsächlich die Frechheit besessen, an meinen Stein zu pinkeln.
Nachdem ich ausgiebig mein Revier markiert hatte, haben wir uns auf den Rückweg gemacht und irgendwie habe ich mich gefreut, als ich das weiße Tor von weitem sah.
Es war ein schöner Spaziergang, aber jetzt war ich wieder Zuhause.

 

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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