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Ende mit Schrecken einer Privatvermittlung - 20.04.2016


Wir möchten gern warnen, warnen vor dem was passieren kann.
Folgender Fall wurde an uns herangetragen mit der Bitte, dass alle die einen Hund vermitteln besondere Vorsicht walten lassen, egal ob TSV, Tierheim oder Privat- leider kann man Interessenten nur "vor den Kopf" schauen...


Im Vorliegenden Fall war die Hündin eine Privatvermittlung.
Wir danken Frau A. für den Mut, uns die "Geschichte" ihres Hundes zur Veröffentlichung zu überlassen.

Frau A. musste sich aus privaten Gründen von ihrem Schäferhund trennen.
Sie war sehr bemüht ein gutes neues Zuhause zu finden.
Es meldete sich genau die richtige Person für den DSH.
Da eine weite Entfernung vorlag, beauftragte sie in der Nähe wohnende Bekannte doch im Vorfeld Frau B. zu besuchen.
Es gab keine Beanstandungen und so brachte Frau A. ihren Hund ins mehrere hundert Kilometer entfernte neue Zuhause.
Sie überließ Frau B., gegen einen Schutzvertrag, der eine Weitergabe verhindern sollte und gegen eine geringe Schutzgebühr, ihr Tier.
Denn wichtig allein war ja der gute Platz, nicht die Schutzgebühr.
Auch im nachhinein blieb es beim Kontakt zwischen ehemaligem und neuem Menschen. Da irgendwann Ratschläge zum Verhalten nötig waren, schickte Frau A. noch einmal die Bekannten zu Frau B. 
Nach gar nicht all zu langer Zeit meldete sich jemand bei Frau A. der stolz mitteilte, der neue Mensch von ihrem ehemaligen Hund zu sein. 
Das Tier sei über e..y Kl...a.ze.gen verkauft worden. 
Frau C., der neue Mensch erzählte von  einem Haus mit Garten und das ihr ehemaliger Hund es sehr gut habe.
Die Besitzerin Frau B. konnte nicht mehr ermittelt werden, sie war umgezogen, die Handynummer nicht mehr existent...
Noch bevor Frau A. einen Besuch organisieren konnte um sich zu vergewissern, bekam sie einen Anruf dass das Tier vom Zweithund schwer verletzt wurde und in eine Tierklinik gekommen sei. 
Angeblich sei der andere Hund gar nicht verletzt.
Frau A. war zu Tode bestürzt. Am nächsten Tag bat sie um Fotos vom Schäferhund und während des Gesprächs kam die Frage auf warum Frau C. nichts vom Streit der Hunde im Garten gehört habe. 
Es stellte sich heraus, dass Frau C. gar kein Haus mit Garten hatte.
Frau C. wohnte in einer Wohnung in der man keine Hunde halten darf/ kann. 
Der Hund lebte auf einem weiter entfernten Gartengrundstück...
Mehr musste Frau A. nicht erfahren. Sie setzte sich sofort ins Auto und fuhr los um das verletzte Tier zu holen.
Die Rückgabe des Tieres fiel dem Menschen nicht schwer...
Frau A. bekam einen mit Verletzungen übersähten Hund zurück.
Am nächsten Tag fuhr Frau A. sofort zur ortsnahen Tierklinik, wo durch viele Telefonate versucht wurde die zuerst behandelnde Tierklinik zu ermitteln. 
Das Tier war so schlimm zugerichtet, dass alles mögliche an Vermutungen der Wahrheit Nahe liegen konnte
Recherchen ergaben unter anderem, dass es keinen Zweithund gab.
Frau B. hatte sich vom Schutzvertrag nicht hindern lassen ein Geschäft mit dem Tier zu machen. Wohin das Tier kam war völlig egal, Hauptsache das Geld stimmte...
Der Schäferhund lebte eingeschlossen in einer Baracke bis zu dem Tag-
an dem was auch immer geschah...
Das Tier wird noch einen langen Weg vor sich haben, bis es körperlich und auch seelisch wieder gesund ist.
Vermittelt wird dies Tier nicht mehr
Viele Fragen werden wohl offen bleiben...
Wir alle, die wir Tiere vermitteln, machen dies aus bestem Wissen und Gewissen.
Etliche Adoptanten werden durch das "Tierschutzprozedere" evtl. erschreckt:
Fragebogen, Gespräch(e), Vorbesuch, Nachbesuch-
dabei wollten sie doch nur einem Tier zu einem guten Zuhause verhelfen...
Bitte schauen Sie sich die Bilder an und sehen Sie allen Tierschutzvereinen ihre Fragen nach.
Die meisten Adoptanten möchten einem Tier helfen, ihm einen Lebensplatz bieten,
aber leider gibt es einige die sich gut verstellen können, die eine ganz andere und viel miesere Intension haben ein Tier zu adoptieren.
Wir alle müssen versuchen diese Menschen herauszufiltern.
Es wird nicht immer gelingen, aber je mehr Fragen Interessenten gestellt bekommen, je mehr Sie selbst erzählen-
desto größer ist die Chance für das jeweilige Tier wirklich ein gutes Daheim zu bekommen.

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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