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Ein neues Leben beginnt - 29.08.2012


Wir möchten Ihnen, mit freundlicher Genehmigung von TINO, einen Teil der Schäferhunde vorstellen, bei deren Rettung uns das zuständige Veterinäramt am 13.08.2012 um Hilfe gebeten hatte

Ansprechpartner: TINO-Hundehaus
Tel. 06063/939 848 
Mail: hundehaus@tiere-in-not-odenwald.de

Das hier meine Damen und Herren sind reinrassige Schäferhunde von einem deutschen "Züchter"/ animal horder! Nein, es ist kein frischer Dreck im Fell dieser Hunde,sie sind frisch gebadet. Es ist verkoteter urinduchdränkter Filz, immer noch unglaublich stinkend. Die Haut und auch die Augen sind angegriffen von dem beißenden Ammoniak. Sie haben noch keine Namen, kennen keine Leine, haben keine Muskulatur. Nach ein paar Metern schon müssen sie sich setzen oder legen. Erschwerend hinzu kommt, dass ihre Hinterhand sehr runter gezüchtet wurde, sie kriechen zur Zeit mehr als dass sie laufen. Sie sind sehr klein, ihre Zähne sind gelblich und Plaque-belegt. Es sind keine Welpen, nein! Diese Hunde sind ein Jahr alt!

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Schlechte Zucht, falsches und zu wenig Futter, keine Bewegung und keine Liebe macht aus jungen zukunftsträchtigen Tieren solche Elendskreaturen . . . .

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Die "Züchterin" warb damit, ihre Hunde IM HAUS aufzuziehen. Es stimmte sogar, sie hielt darin 18 Schäferhunde! Diese armen Tiere kamen nicht raus und saßen Tag ein und Tag aus in ihrem eigenen Dreck und warteten auf die wenigen Minuten am Tag, wenn vielleicht Futter kam, frische Luft und Licht. Die deutsche Gesetzgebung macht es möglich, dass es auch nach Bekanntwerden des Falles noch eine ganze Weile dauerte, bis den Tieren geholfen werden konnte. Freiwillig gab sie selbstverständlich keines der Tiere her, sah auch nicht mehr ein, dass mit solchen Tieren kein Geld zu verdienen ist. Sie schaltete Anwälte ein und das Verfahren zog sich hin. Tja das Ende vom Lied kennen wir, aber es wäre falsch zu denken, alle Tiere hätten dort weggeholt werden können. Mitnichten!!!!

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Geschickte Anwälte brachten es fertig durchzusetzen, dass die Dame 3 Tiere behalten durfte. Eines der Tiere ist eine
Mutterhündin samt ihren Welpen, da Welpen unter 8 Wochen nicht gezählt werden dürfen(laut Gesetz).Warum eigentlich nicht !?!?!? Der armselige große Rest wurde auf TSV aufgeteilt, die nun die Kosten haben, die aus diesen Elendskreaturen zu versuchen, richtige Hunde zu machen . Natürlich sind die Tiere weder geimpft noch gechipt
sehr wahrscheinlich wurden sie nie entwurmt und natürlich ist keines kastriert.

Es ist der Faktor Zeit, den sie unter anderem jetzt brauchen. Sie müssen gutes Futter bekommen, Aufbaupräparate für ihre Gelenke, eine Schur, damit das Fell gut nachwachsen kann. Liebe und Bewegung, langsam aufgebaut und viel Pflege. Viel Arbeit und Engagement für alleine die 5 nur bei TINO mit dem Wissen, dass irgendwo in Deutschland eine Züchterin im gefliesten ausgebauten Keller immer noch Hunde hält. . . .

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Es sollten eigentlich große stolze stattliche Rüden sein, Langhaarschäferhunde bekommen ein Schultermaß von 65 cm und mehr.

Diese Hunde sind bedeutend kleiner, zierlicher im Gebäude, werden wahrscheinlich auch nicht mehr größer. In der wichtigen Wachstumsphase wurde versäumt, ihre Entwicklung zu fördern, vermutlich kam noch Inzucht hinzu. Man sieht aber schon auf den Bildern, welch liebe Tiere es sind. Es ist ein kleines Wunder, sie wollen nur schmusen, kuscheln, holpern und stolpern hinter uns her und suchen unsere Nähe.

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Das DSHN Team dankt TIno und dem Eifelhof für die gute Zusammenarbeit und für das große Engagement.
Allein hätten wir nicht ansatzweise so helfen können, wie es durch euch möglich wurde.

Einer der bei TINO untergebrachten Rüden ist der neue Vermittlunghund der DSH- Nothilfe.
Das Kerlchen bekam den schönen Namen Vito. Ihn werden wir zeitnah gesondert auf der HP vorstellen.

 
Deutscher Schäferhund Nothilfe e.V.
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