Tierschutz - Hilfsmöglichkeiten
Sie möchten helfen, wissen aber nicht wie?
Wir möchten Ihnen einige wenige Hilfsmöglichkeiten aufzählen.
Hilfsmöglichkeiten im Tierheim als Stamm-Gassigeher
Sie arbeiten täglich lange, sind viel unterwegs, können aus, zeitlichen Gründen (noch) keinen eigenen Hund zu sich nehmen.
Sie gehen aber gerne spazieren, am liebsten mit einem Hund.
Warum schauen Sie nicht einmal an Ihrem "freien Tag" oder am Wochenende im Tierheim in Ihrer Nähe vorbei, manchmal gibt es sogar mehr wie eines http://tierheimlinks.de/ und bieten sich als Gassigeher an?
Die Hunde freuen sich über jeden Ausflug aus ihrem Zwinger. Ihnen macht es sicher viel Freude und Sie lernen viel über die 4- Beiner.
Jeder Hund ist anders, wie wir Menschen.
Vielleicht übernehmen Sie sogar eine Patenschaft für einen Hund, der bisher nicht das Glück hatte schnell vermittelt zu werden, werden sein "Stamm-Gassigeher"?!
Werden Sie Mitglied im örtlichen Tierschutzverein! Die meisten Tierheime freuen sich auch über aktive, ehrenamtliche Mithilfe.
Wenn es dann einmal so weit ist, Ihre Lebensumstände passen für einen eigenen Hund, sind Sie bestens vorbereitet und wissen genau, wer der richtige Begleiter für Sie sein wird, damit Mensch und Tier ein wirklich gutes Team werden!
Hilfsmöglichkeiten im Urlaub als Flugpate
Vielleicht verbringen Sie Ihren Urlaub gerne auf Mallorca, Griechenland oder sind auf einer Geschäftsreise in Barcelona? Bieten Sie sich für eine Flugpatenschaft an!
Flugpatengesucht
Wer einmal auf diese Weise ein Tier zu seinem neuen Leben begleitet hat, macht es immer wieder gerne. Ihr Flugticket kann Leben retten! Nicht selten wird dadurch ein Platz in einer Auffangstation frei, für einen Vierbeiner, der noch in einer Tötung sitzt und auf den lebensrettenden Platz nachrücken kann
Als Transporthilfe mit dem Auto
Sie fahren mit dem Auto ins Urlaubsland, in die Nähe eines Tierheimes.
Viele deutsche Organisationen suchen für ihre Partnertierheime im Ausland permanent Transportmöglichkeiten. Setzen Sie sich mit ihnen in Verbindung.
Hilfsmöglichkeit Pflegestelle
Sie lieben Tiere, können/möchten sich aber nicht über Jahre binden?
Sie haben schon einen Hund oder eine Katze, denken über ein zweites Tier nach, wissen aber noch nicht genau, ob dann alles so klappt und zusammenpasst mit dem neuen Mitbewohner.
Sie möchten einfach helfen, in dem Sie einem Vierbeiner vorübergehend aufnehmen, bis er, mit Hilfe der jeweiligen Tierschutzorganisation, in sein endgültiges zu Hause einziehen darf.
Besonders für Hunde, die eine besondere Pflege brauchen, medizinische Versorgung benötigen oder auch im Tierheim besonders leiden, werden Pflegestellen
Hilfsmöglichkeit Sach- und Geldspenden
Haben Sie genügend Platz bzw. Lagermöglichkeiten?
Kennen Sie viele tierliebe Menschen, die evtl. Tierartikel "übrig" haben?
Sachspenden (z. B. Halsbänder, Leinen, Plastikkörbe, Decken, Futter, Medizin, …..) werden besonders auch im Ausland benötigt, wo es den Menschen nicht so gut geht oder bei denen Tiere nur einen sehr geringen Stellenwert haben.
Aus welchem Grund auch immer, viele Tierheime, Tierschutzorganisationen- oder Vermittler haben Listen auf ihren wo und was sie besonders benötigen.
Der Transport von Sachspenden ist aber auch oft aufwendig und teuer bis sie ihr endgültiges Ziel erreichen. Wenn Sachspenden nicht "übrig" bzw. gebraucht sind, ist eine Geldspende meist die effektivere Hilfe zumal in einigen Ländern preiswerter eingekauft werden kann.
Tierschutz ist ein finanzielles " Fass ohne Boden", ohne Ihre Hilfe wären Tiere verloren.
Der tägliche Unterhalt der Tiere die medizinische Versorgung (Impfungen, Kastrationen, Mittelmeertests, Entwurmung, OPs der verletzten Tiere,….)
Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort die Instandhaltung und Ausbau der Tierheime die Transportkosten Rettung von Tieren aus schlechter Haltung und Tötungsstationen ein voller Napf, mit Futter, wie wir Hunde es mögen - keine in
Wasser getränkte Brotreste ein Dach über dem Kopf, eine isolierte Hütte, ein Unterschlupf bei schlimmster Hitze, Kälte, Regen oder Schnee!?
Ein Zaun (keine Kette mehr!!) etwas größer, vielleicht sogar ein kleiner Auslauf!?! Ein Zaun für wenige Schritte mehr "Freiheit" – im Gefängnis !? Das alles sind schon riesengroße Aufgaben, die von Tierschützern vor Ort bewältigt werden müssen. Manchmal jedoch fehlt es am allernötigsten: eine lebenswerte Unterbringung:
Deshalb ist es auch besonders wichtig und sinnvoll, die Vereine zu
unterstützen, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten um die Situation, das Leben
der Tiere (aber auch der Menschen, die dort arbeiten und helfen) zu
verbessern.
Jede, noch so kleine Spende hilft dabei! Spendenskandale, wie der des Kinderhilfswerks Unicef, dem Unregelmäßigkeiten im Umgang mit den ihnen anvertrauten Spendengeldern vorgeworfen werden, tragen dazu bei, die Spender zu verunsichern, die am Ende kaum oder nichts mehr spenden. Das hilft aber weder den betroffenen Kindern, noch, wie in unserem Fall, den Tieren. "Schwarze Schafe" gibt es in jeder Branche, im Tierschutz ebenso. Informieren Sie sich deshalb so gut sie können, fragen Sie nach, fordern Sie Information und Transparenz über die Arbeit der jeweiligen Vereine. Wenn Sie aber nicht helfen, weil Sie Angst haben, unseriösen Organisationen zu helfen oder weil alles doch sinnlos ist, wird den Tieren nie geholfen werden - doch sie haben es verdient!!
Große Teile dieses Textes wurden der Seite Hundehilfe Gabriel mit freundlicher Genehmigung von Jutta Kromer entnommen.