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Asta

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände, und Erinnerung zu Stufen würden, würde ich hinaufsteigen und dich wieder zurückholen. Asta bekam am 6. November mehr...


Gebrauchter Hund

Gebrauchter Hund - na und? Sind sie zur Zeit auf der Suche nach einem Hund (dessen Anschaffung sie vorher natürlich genau durchdacht haben)? In folgendem habe ich einige mehr...


Endlich ist Tanja bei uns

Februar 2007 Endlich ist Tanja bei uns Im Dezember 06 war ich erstmals im Internet unterwegs. Da ich Hunde liebe, kam ich bald auf verschiedene Tierschutzseiten aus mehr...


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Ein Jahr mit Tanja (Januar 2008) Mittlerweile ist ein Jahr vergangen, und wir haben mit Tanja Einiges erlebt. Sie hat nun eine kleine Freundin namens Sugar an ihrer mehr...


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Kajtek

Kajtek, vergiß was war Kajtek hatte wohl viele Jahre lang kein schönes Leben. Er wurde gefunden und ins Tierheim Gorzow (Polen) gebracht mehr...


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Mein "kleiner Junge" hieß Ajax, er kam 2005 zu uns nach Wilsdorf aus einer ausländischen Tötungsstation. Bis dahin hatte er 10 Jahre im Zwinger gelebt, er kannte nicht mal Treppen!! mehr...


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Chicco - kleiner Dackelmethusalem

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Silvester 2006: Er lag völlig apathisch neben seiner Decke auf dem Boden des Tierheimzwingers, und atmete nur schwach; ein Häufchen Elend. Ich mußte ihn einfach mitnehmen.
Da ein überaus strenger Geruch von ihm ausging wurde er gleich gebadet. Er war wirklich verdreckt, sein Fell total verklebt. Er hat alles über sich ergehen lassen, es schien ihm sogar zu gefallen, beim Föhnen ist er dann eingeschlafen.
Bald merkte ich, daß er völlig hilflos war und sich gar nicht mehr bewegen konnte. Mit einer großen Spritze flößte ich ihm immer wieder Wasser ein. Wir nahmen ihn in seinem Körbchen mit zum Silvesterfondue und er genoß dort etliche Filetstücke.
Am nächsten Morgen ging es ihm schon besser, aber um es offen zu sagen: er war ein kleines Wrack. Seine Krallen waren überlang, so dass er kaum noch gehen konnte. Er war extrem übergewichtig und brauchte manchmal bis zu 30 Sekunden bis er genügend Kraft und Schwung für den nächsten Schritt hatte und so dauerte seine erste ca. 6m lange Runde im Garten über eine viertel Stunde.
Inkontinent war er auch noch. Zum Blasentraining stelle ich ihn alle 3-4 Stunden in den Garten. Mit bisher mäßigem Erfolg: Er schien es mitunter selbst dann nicht zu merken, wenn er bereits Wasser gelassen hatte. Er schlummerte nämlich auch schon mal in aller Seelenruhe in seiner Pfütze.

Überhaupt war er sehr unbeholfen. Bereits mehrfach stand oder saß er in seiner Trinkschüssel, aus der er noch nie selbstständig getrunken hat: Manchmal vollführte er über dem Napf Trinkbewegungen in der Luft. Aber er hatte guten Appetit, auch wenn er anfangs nicht in der Lage war selbstständig zu fressen und gefüttert werden musste.

Später stellte sich heraus, dass er bei einer alten Frau gelebt hatte, die ihn zwar lieb hatte, aber zunehmend an Demenz litt und weder für ihn noch für sich selbst mehr sorgen konnte: Er hatte seit 2 Jahren die Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Ich erfuhr auch, dass er sozusagen mit Schokolade und russisch Brot ernährt worden war. In dieser Zeit ließ sein Frauchen schon niemanden mehr in ihre Wohnung.
Auch wenn der kleine Chicco fast taub war und nur noch schemenhaft einem Auge sah, kam er in den folgenden Tagen langsam aus sich heraus, begann wieder seine Beinchen zu gebrauchen. Die lang entbehrte frische Luft, gesundes Essen und Zuwendung ließen ihn aufleben. Stundenlang drehte er seine Runden in der Wohnung und schlief oft mitten im Zimmer einfach ein. Mit einer umgebauten Sporttasche nahm ich ihn mit auf grüne Wiesen, wo er lief und lief und lief langsam und beharrlich wie eine Schildkröte. Er begann eine Beziehung zu mir aufzubauen, begrüßte mich und lief mir hinterher so gut es eben ging, wobei ich ihn natürlich mit Leckerli verwöhnte.
Mitte Januar zog die alte Schäferhündin Tanja bei uns ein, für die er sich sehr interessierte und deren Nähe er suchte.
Leider begann er schon Ende Januar massiv blutige Stühle abzusetzen und im Röntgenbild wurde eine riesenhaft vergrößerte und schmerzhafte Leber sichtbar. Auch Teile seines Kiefers waren verfault und müssen große Schmerzen verursacht haben, was beim ersten Tierarztbesuch nicht aufgefallen war. Bei dieser infausten Prognose entschlossen wir uns am 01.02. (nach nur einem Monat bei uns) den kleinen Opa gehen zu lassen.

Nun ist er wieder jung und quietschfidel und spielt im Regenbogenland auf immergrünen Frühlingswiesen.

Birgit